„Aber ich weiß, dass mein Erlöser lebt.“  Hiob 19,25                                  

Liebe Geschwister und Freunde!Hier spricht keiner, der gerade eine wunderbare Bewahrung oder vielleicht eine Heilung erlebt hat. Nein, ganz im Gegenteil. Hiob erlebt gerade die schlimmste Zeit seines Lebens. Innerhalb kürzester Zeit verliert er sein Vermögen, seine Kinder und seine Gesundheit. Von seinen Freunden wird er nicht verstanden, von Gott fühlt er sich irregeführt und ungerecht behandelt und die er liebt, wenden sich von ihm ab. So ungefähr kann man es im 19. Kapitel nachlesen.Und mitten hinein in diese Verzweiflung spricht Hiob dieses Bekenntnis: „Aber ich weiß, dass mein Erlöser lebt.“ In einer Erklärung zu diesem Vers steht: „Das ist einer der erhabensten Aussprüche im Alten Testament über den Glauben an den lebendigen Erlöser.“ In den nächsten Versen geht Hiob sogar noch einen Schritt weiter und spricht davon, dass er Gott schauen und seine Augen ihn sehen werden. Ohne dass Hiob von Jesus wusste, wusste er doch von seinem Erlöser, der lebt und dass er selbst auch leben wird in der Gegenwart seines Erlösers.Zwei Dinge fallen auf. 1. Hiob kennt seinen Erlöser. Er hat eine persönliche Beziehung zu ihm. Mein Erlöser, schreibt Hiob. Und 2. Es ist ein lebendiger Erlöser, der demzufolge auch handlungsfähig ist. Hiob weiß, sein Erlöser ist in der Lage, etwas zu ändern, und darauf vertraut er.Wir haben einen Erlöser, der immer etwas ändern kann, egal wie aussichtslos die Situation auch erscheint. Solch ein unerschütterliches Vertrauen wie Hiob auf unseren Erlöser – Jesus Christus – wünschen uns allen                                                         

Eure Doreen und Lutz